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| Das moderne Büro ist gekennzeichnet durch den breiten Einsatz von Telekommunikationstechnik. Hier sichern Telefon, Telefax und Anrufbeantworter den rationellen Austausch von Informationen zwischen allen Partnern. Der hohe technische Komfort dieser Geräte wird ständig verbessert. Damit verbunden steigt natürlich auch die Komplexität der Geräteelektronik und somit auch deren Empfindlichkeit gegen transiente Überspannungen. Blitzschläge, Schaltvorgänge an induktiven Verbrauchern, z. B. Leuchtstofflampen und elektrostatische Entladungen, sind typische Quellen solcher Überspannungen. Die Verkabelung eines Gebäudes besteht aus 2 Netzen, dem 230 V und dem Datenleitungs-Netz. Informationstechnische Einrichtungen sind mit beiden Netzen gleichzeitig verbunden. Um einen umfassenden Üs-Schutz für diese Geräte zu erreichen, ist es erforderlich, beide Schnittstellen kombiniert zu schützen. Eine ungeschützte Schnittstelle ist immer gefährdet. So kann es beispielsweise passieren, daß eine ungeschützte Schnittstelle zerstört wird, obwohl die Überspannung über einen geschützten 230 V-Anschluß ankam! Die Kombination des 230 V-Überspannungsschutzes mit dem TAE oder ISDN-Leitungsschutz in einer Leiste ist technisch günstig, weil sich dadurch kurze Erdverbindungen ergeben. Durch die zusätzliche kombinierte Verteilerfunktion spart der Anwender außerdem Verkabelungsaufwand, da für alle Endgeräte nur eine Zuleitung zur Wandsteckdose notwendig ist. |
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| Die zum Anschluß der Leiste verwendeten Wand- und Tischsteckdosen müssen Schutzkontaktausführungen nach DIN 49440 sein. Dabei muß die Wandsteckdose entsprechend VDE 0100, Teil 540 installiert werden. Richtige Erdung ist Grundvoraussetzung für wirksamen Überspannungsschutz. Im Normalfall muß nach Netzanschluß der Leiste die grüne Bereitschaftslampe am Leitungseingang leuchten und die rote Fehlerlampe nicht. Damit ist der 230 V-Überspannungsschutz funktionsfähig. |
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Zusätzlich zu 8011
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Nach erfolgtem Netzanschluß leuchtet die kleinere grüne Lampe am Ende der 230 V-Steckdosen auf Dauer auf. Sie signalisiert, daß diese Steckdosen versorgt werden. Sollte diese grüne Lampe einmal nicht leuchten, so ist davon auszugehen, daß eine der Feinsicherungen ersetzt werden muß. Falls eine Überlastung der Leiste durch ein zu starkes Gerät vorliegt, muß dessen Stecker vorher aus der Leiste entfernt werden. Sollten beide grüne Lampen (Lebensdauer 10 Jahre) nicht brennen, ist davon auszugehen, daß das Versorgungsnetz spannungslos ist.
Leuchtet die rote Lampe allein, wird damit der Abtrennfall des 230 V-Überspannungsschutzes signalisiert. Damit werden die Netzsteckdosen nicht mehr versorgt, sind aber weiterhin geschützt. |
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Zusätzlich zu 8011S
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| Nach erfolgtem Netzanschluß über die 230 V-Steckdosen muß der grüne Geräteschalter in Stellung EIN gebracht werden. Sollte der grüne Geräteschalter in Stellung EIN bei leuchtender Bereitschaftslampe nicht leuchten, so ist davon auszugehen, daß eine der beiden Sicherungen ersetzt werden muß. Falls eine Überlastung der Leiste durch ein zu starkes Gerät vorliegt, muß dessen Stecker vorher aus der Leiste entfernt werden. Sollte die grüne Bereitschaftslampe, der grüne Geräteschalter und die rote Fehlerlampe nicht leuchten, so ist davon auszugehen, daß das Versorgungsnetz spannungslos ist. Leuchtet die rote Lampe allein, wird damit der Abtrennfall des 230 V-Überspannungsschutzes signalisiert. Damit werden die 230 V-Netzsteckdosen nicht mehr versorgt, sind aber weiterhin geschützt. |
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Zusätzlich zu 8011ES
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| Master/Slave. Der Power-Manager für Ihren Arbeitsplatz denkt mit und schützt vor Überspannungen. Nach erfolgtem Netzanschluß leuchtet die grüne Lampe am Leitungseingang auf Dauer auf und der Überspannungsschutz sowie die rote Masterdose sind damit funktionsfähig. Jetzt muß die rote Master-Dose mit dem vorgesehenen Mastergerät verbunden werden. Mit 2poliger elektronischer Schaltautomatik Master/Slave. Mit einstellbarer Schaltschwelle. Rote Master-Dose mit dem vorgesehenen Mastergerät verbinden. Dieses muß im Zustand EIN kontinuierlich mindestens 9 W und darf im Zustand AUS höchstens 35 W ziehen. ACHTUNG! Geräte, die im Zustand EIN zwischenzeitlich in Ruhestellung (Stand By, Power Low) gehen, sind als Mastergeräte nicht geeignet (Funktion gegebenenfalls deaktivieren), weil die abgesenkte Leistungsaufnahme in der Ruhestellung vom Hersteller meist nicht spezifiziert wird und außerdem meist auch nicht hinreichend konstant ist. Danach sind bis zu vier Peripheriegeräte, wie Drucker, Scanner, Monitor, Modem u. ä. an den schwarzen Steckdosen anzuschließen und die entsprechenden Geräteschalter auf Dauer eingeschaltet zu lassen. Die Überspannungsschutzsteckdosenleiste ist damit betriebsfertig geschaltet. Über den Geräteschalter des Mastersteckdosengerätes werden alle Peripheriegeräte mit Zeitverzögerung automatisch zu- oder abgeschaltet. Die Einschaltfunktion wird durch die kleine grüne Lampe am Ende der Steckdosenleiste überwacht. Sie leuchtet auf und signalisiert, daß die Steckdosen unter Spannung stehen. Sollte diese grüne Lampe einmal nicht leuchten, so sind die Steckdosen spannungslos und die Feinsicherungen müssen erneuert werden. Sollten beide grüne Lampen (Lebensdauer 10 Jahre) nicht leuchten, ist das Versorgungsnetz spannungslos. Leuchtet die rote Lampe allein, wird damit der Funktionsausfall der Überspannungsschutzeinrichtung signalisiert. |
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